Trainingslager: Wer übersteht den Roster Cut? [RB, WR, TE]

Eine fünfwöchige Pause für die Denver Broncos hat begonnen. Die Spieler werden sich die Zeit nehmen, um sich auszuruhen und sich für eine neue Footballsaison vorzubereiten – um die Enttäuschung des letzten Jahres vergessen zu machen. Mit einem soliden Draft, einem neuen Trainerteam und einer neuen Perspektive haben die Broncos Ende Juli ein Trainingslager, wo sie versuchen werden die bisherige Vorbereitung noch zu verbessern. Im Hinblick auf das Ende des sommerlichen Trainingsprogramms, müssen die Broncos Spieler aus dem Kader streichen, um den Roster auf 53 Mann zu reduzieren. Mit starker Konkurrenz auf diversen Positionen, wird dies keine leichte Entscheidung für Vance Joseph und sein Trainer-Team. Lasst uns einen Blick auf einige Spieler werfen, die kämpfen müssen, um es in den endgültigen Roster zu schaffen.

Running Backs – eigentlich kein Spieler der den Roster nicht schaffen sollte

Wenn wir uns jeden Running Back der Broncos anschauen, kann man nur argumentieren, dass kein Spieler für den Cut in Frage kommt. Es ist mein Standpunkt, dass man jeden Spieler auf dieser Position mitnehmen sollte, sofern er gesund ist. Charles, Anderson, Booker, Henderson, Janovich sind alle wichtig, wenn sie gesund und fit sind. Manche mögen fünf Running Backs als übertrieben ansehen – ich sehe es als Bonus. Mit dem harten Spielplan, gerade zu Beginn der Saison, ist es wichtig für die Broncos, dass Spieler auch mal zwischen den Downs gewechselt werden können, um der Offensive einen Extraschub zu geben. Mit der Verpflichtung von Jamaal Charles könnte dies ein Masterstroke sein, wenn dieser an seine frühere Form (vor der Verletzung) anknüpfen kann.

WR – dort trifft es wohl Bennie Fowler und Marlon Brown

Es könnte eine schwierige Saison für Cody Latimer sein …

 

Aufgrund der Tiefe die wir auf der Position des WR haben, sehe ich nicht wie es diese beiden Spieler unter die 53 schaffen werden – Sanders, Thomas, Henderson, McKenzie, Latimer, um nur einige zu nennen, sind deutlich besser. Aufgrund dieser Tiefe wird es sehr schwer für einen Spieler wie Fowler, einen Durchbruch sogar auf der WR3 Position zu schaffen. Bennie Fowler hat bisher in Denver eine interessante Karriere gemacht. Als einer der Super Bowl-Champions, konnte er seine Zahlen über einen Zeitraum von zwei Jahren erheblich verbessern. Er hat zwei Touchdowns in diesem Zeitraum gemacht, und er hat in seiner Karriere bisher insgesamt 348 Yards geschafft. Vergleicht man ihn mit Cody Latimer, der in den letzten 2 Jahren sogar weniger Yards gemacht (158), mit einem Touchdown. Wenn man sowohl Latimers als auch Fowlers Werte betrachtet, sind sie beiden weit weg vom Niveau eines Thomas oder Sanders. Durch den Neuzugang von Henderson, habe ich ein sehr starkes Gefühl, dass dies sowohl Fowlers als auch Latimers Möglichkeiten deutlich einschränkt, etwas zur Organisation beizutragen, und damit ist es für beide eine Make-oder Break-Saison. Wenn beide es tatsächlich doch in den 53-Mann-Kader schaffen sollten, müssen sie sich auf alle Fälle verbessern, um auch im Jahr 2018 in Denver bleiben zu dürfen. Falls Henderson überraschenderweise aufdrehen sollte, könnte dies in weite Ferne rücken.

Tight Ends – Gefahr für Jeff Heuerman

Es ist eine Marke oder Pause Saison für Jeff Heuerman.

 

Es besteht kein Zweifel daran, dass Jeff Heuerman in dieser Saison fit und gesund bleiben muss. Wenn er während des Trainingslagers einer erneuten Verletzung zum Opfer fallen würde, wird man sich in Dove Valley ernsthafte Sorgen machen. Der Tight End von der Ohio State University kam nach Denver mit dem Gewinn der nationalen Meisterschaft 2015 im Rücken und es gab somit hohe Erwartungen als er gedraftet wurde. Es ist jedoch zweifellos, dass die Kreuzbandverletzung im Mai 2015, seinen Start in die NFL extrem behindert hat. Deshalb kann es schwierig für ihn werden, wenn er aufgrund der Leistung der anderen TEs den Cut nicht übersteht. Unabhängig davon ist dies eine Make- oder Break-Saison für den Ohio-Absolventen, der schon im ersten Teil der Saison stark kommen muss, falls er überhaupt den Cut macht. Die Verpflichtung von Jake Butt aus Michigan ist eine spannende Angelegenheit für die Broncos, man muss aber sagen, dass dies Heuerman’s Chancen behindern könnte – und mit Derby und Green hat Heuerman einiges vor sich, wenn es ins Trainingslager geht. Lasst uns hoffen, dass sie sich gut ergänzen.

Das nächste Mal werden wir dann die Defensive genauer betrachten.

Gordon

Twitter – @nenntmichGordon

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